Automatische Auswertung: Vertikalsprünge
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Die Bewegungsanalyse-Software TEMPLO bietet ein Modul zur automatischen Auswertung
von
- Counter-Movement-Jumps
- Squat-Jumps
- Drop-Jumps
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Die Daten werden dabei mit Hilfe von Kraftmessplatten oder Matten/Platten
zur Druckverteilungsmessung erfasst und stehen zusammen mit allen relevanten
Bewegungsparametern sofort nach dem Sprung als Feedback oder zur späteren detaillierten
Analyse zur Verfügung.
Die Auswertung von Vertikalsprüngen ist Bestandteil eines Moduls, mit dem Messungen
von verschiedenen Geräten ohne Benutzeraktion analysiert werden können:
Weitere Informationen zum Modul „Datenerfassung
und Feedback“.
Ablauf einer Trainingseinheit mit mehreren Athleten
Zu Beginn einer Trainingseinheit werden die teilnehmenden Personen im Programm eingetragen,
damit bei späteren Sprung-Abfolgen jeweils der richtige Name zugeordnet werden kann.
Falls gewünscht kann für jede Person eine Messung zur Bestimmung des Körpergewichts
erfolgen.
Während die Athleten dann abwechselnd springen, zeigt die Software auf Wunsch automatisch
den nächsten Probanden an. Der Versuchsleiter kann die Namen aber jederzeit
auch manuell einstellen oder bei zunächst fehlerhafter Zuordnung später korrigieren.
Ablauf einer Trainingseinheit mit wechselnden Bedingungen
Die Software kann alternativ auch für einen einzelnen Athleten eingesetzt werden,
der mehrere Versuche mit wechselnden Bedingungen durchführen soll, z.B. Drop-Jumps
mit unterschiedlichen Zusatzgewichten oder aus unterschiedlichen Fallhöhen.
Die Software gibt in diesem Fall nach entsprechender Konfiguration durch den Versuchsleiter
die notwendigen Instruktionen und hilft so, den Ablauf korrekt einzuhalten.
Automatische Bewegungserkennung
Bei Counter-Movement- und Squat-Jumps steht der Athlet zu Beginn auf der Kraftmessplatte,
bei Drop-Jumps auf dem Podest mit der gewählten Fallhöhe.
Der Versuchsleiter schaltet nun die Messung „scharf“:
Das System überwacht jetzt die eingehenden Messdaten, erkennt den Bewegungsbeginn
selbstständig und löst die Messung automatisch aus.
Dank dieser Automatik muss der Athlet nicht direkt auf Zuruf springen und alle Sprünge
werden mit gleicher Vorlaufzeit und Messdauer aufgezeichnet. Somit kann es nicht
vorkommen, dass zu früh oder zu spät gesprungen wird und damit Messdaten abgeschnitten
werden.
Sofortiges Feedback
Direkt nach dem Sprung stehen alle Bewegungsparameter auf dem Bildschirm
zur Verfügung. Im laufenden Trainingsbetrieb empfiehlt sich die Beschränkung der
Anzeige auf die für die Aufgabenstellung relevanten Parameter.
Soweit möglich bestimmt das System das für die Berechung vieler Parameter notwendige
Körpergewicht direkt aus der Ruhephase vor bzw. nach dem Sprung. Alternativ kann
das im Vorfeld gemessene Körpergewicht verwendet werden. Dies ist insbesondere sinnvoll,
wenn die Athleten, z.B. aufgrund hoher Beanspruchung, keine ausreichend ruhige Standphase
erreichen. Im Einzelfall kann auch der Parameter „Bewegungsbeginn“ bei unsauberen
Sprüngen manuell nachjustiert werden.
Bitte klicken Sie hier, um Informationen anzufordern.
Bewegungsparameter
Counter-Movement Jump:
Maximalkraft, relative Maximalkraft, mittlere Kraft, mittlere Absprungkraft, Flugzeit,
Flughöhe (über Flugzeit oder Impuls berechnet), vertikale Absprunggeschwindigkeit
(über Flugzeit oder Impuls berechnet), maximaler Kraftanstieg, Gegenimpuls, positiver
Impuls, negativer Impuls, Impuls, Arbeit, Leistung u.a.
Zeitpunkte: Bewegungsbeginn, minimale Kraft, Beginn pos. Impuls, tiefste Position,
max. Kraftanstieg, max. Kraft, Beginn neg. Impuls, Beginn Flugzeit, Ende Flugzeit
u.a.
Squat- und Drop-Jump
Neben den o.a. Parametern (soweit sinnvoll) werden weitere Parameter wie z.B. „Kontaktzeit“
berechnet.
Offline-Auswertung
Alle Sprünge können werden in der TEMPLO-Datenbank gespeichert und können
später jederzeit aufgerufen und analysiert werden.
Zusätzlich können alle Sprünge tabellarisch aufgelistet und über Text-Export oder
Zwischenablage an Tabellenkalkulations- oder Statistikprogramme weitergegeben werden.
Die berechneten Parameter und die angezeigten Kraftkurven können mühelos z.B. in
Textverarbeitungs- oder Präsentationsprogramme zur Veröffentlichung übergeben werden.
Auswertung mit zwei Kraftmessplatten
Optional können alle Messungen mit je einer Platte für das rechte und linke Bein
durchgeführt werden.
Das System berechnet dann zusätzlich zu den Parametern für
die Gesamtkraft die Parameter für die getrennten Körperseiten, sowie Quotienten
oder Differenzen zur Seitigkeit.
Auf einen Blick lassen sich so Auffälligkeiten
in der Kraftentwicklung oder im Timing der beiden Beine erkennen.
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