Sportärztewoche: Videoanalyse auf dem Gletscher
Im Dezember 2005 fand in Zell am See die
Sportärztewoche statt.
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Nachdem Prof. Brüggemann in seinem Praxisseminar
zur Bewegungsanalyse den Teilnehmern der Sportärztewoche einfache Kriterien
zur ersten Beurteilung von Bewegung im Skilauf genannt hatte, war es an der Zeit
diese in der Praxis anzuwenden.
Zu diesem Zweck errichtete CONTEMPLAS eine Videoanalyse - Station
auf dem Gletscher.
Begeistert nahmen letztlich ca. 60 Skifahrer dieses Angebot an.
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Videoanalyse-Station auf 3000m bei -16°C
Ähnlich wie bei der 3D-Bewegungsanalyse wurden zwei DV-Camcorder mit einem Notebook
gleichzeitig verbunden, so dass die Bewegungen in Echtzeit aus beiden Kameraperspektiven
direkt aufgezeichnet werden konnten.
In nur 20 Minuten stand die mobile Analyse-Station und war zum Einsatz bereit.
In weiteren 25 Minuten wurden 6 Gruppen mit jeweils 8-14 Skifahrern sowie deren
Skilehrer als Referenz für die jeweilige Gruppe aufgezeichnet.
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Die komplette Videoanalyse-Station wurde ohne externe Stromversorgung betrieben.
Bei Temperaturen um -16°C war es unmöglich geworden das Notebook von Hand zu bedienen.
Das Touchpad reagierte einfach nicht mehr. Glücklicherweise konnte mit der in das
Bewegungsanalysesystem TEMPLO integrierten
Infrarot-Fernbedienung jede Fahrt der Skifahrer problemlos aufgezeichnet
und gleich dem jeweiligen Skifahrer zugeordnet werden.
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CONTEMPLAS ist stolz sagen zu können, dass Hardware und Software trotz der widrigen
Bedingungen den Ablauf dieses Einsatzes bestens unterstützt haben, und somit ein
völlig reibungsloser Analysebetrieb gewährleistet war.
Siehe auch:
Sportärztewoche Kaprun 2005 (Überblick)
3D-Bewegungsanalyse
im Skilauf
Vortrag von Prof. Brüggemann zur
Biomechanik im Skilauf
[Weitere Meldungen zur CONTEMPLAS Bewegungsanalyse]